Helferdankfest 2001

Doppelter Lohn für einfache Mühe

Tradition ist etwas schönes. Und der Favoritner Jedermannzehnkampf ist bereits Tradition geworden, konnte er doch am 9. und 10. 9. 2000 schon zum 6. Mai ausgetragen
werden und zwar wieder mit so großem Erfolg, dass das Organisationsteam von vielen teilnenmenden Sportlern zu dem Versprechen genötigt wurde, diese Tradition fortzusetzen.

Wenn auch die weitaus Überwiegende Ursache dieses Erfolges beim allseits bekannten Organisationsteam selbst zu suchen ist, so gebührt ein naturgemäß geringerer Anteil am Gelingen den vielen freiwilligen Helfern, angefangen von den Damen im Buffet über den Gesundheitsdienst bis zu den Gruppenbetreuern und den sich hunderte Male beim Messen
von Weiten und Aufheben von Hochsprunglatte sich bückenden Hilfsbetreuern bzw. den sonstigen mit wichtigen Aufgaben betrauten guten Geistern. Wenn auch am Ende eines Zehnkampfes diese Nebenfiguren fast genau so müde sind wie die Athleten selbst, so hört man doch unisono und durchaus glaubwürdig, dass der schönste Lohn für die auf sich genommenen Mühen die Freude darüber ist, dabei sein zu dürfen. Da der Autor dieser Zeiien (zumindest nach dem Datum seiner Geburtsurkunde) schon zu den älteren Semestern gehört, sei der Hinweis gestattet, dess das selbstverständliche und nette Zusammenwirken mehrerer Generationen bei uns den Ausstoß einer Sonderration von Glückshormonen bewirkt.
Der geneigte Leser wird sich an dieser Stelle fragen, worin denn noch ein weiterer Lohn fur die Helfertruppe liegen könnte. Das Organisationsteam hat leichtsinnigerweise in berechtigter Freude uber das Gelingen des ersten Favoritner Zehnkampfs eine weitere Tradition begründet, nämlich eine Einladung zu einem Dankeschön-Fest fur die hilfreichen Geister. Mit Spannung wurde daher das Programm des heurigen Festes erwartet. Das Warten hat sich wahrlich gelohnt denn wir wurden zu einem Kegelabend mit Heurigen-Buffet in Stammersdorf, also gerade noch in Europa, eingeladen, Nach einem ausgefallenen Begrüßungstrunk des auch sein Schilferklavier maltraitierenden Wirtes war das aus vielenwarmen und kalten Delikatessen und Salaten bestehende Buffet das Ziel so heftiger Angriffe (oder Zugriffe) der Geladenen, die naturgemäß. durch die Aufnahme der in Stammersdorf produzierten Flüssigkeiten dafür sorgen mußten, dass man alles hinunterwürgen kann, dass ich ernste Zweifel hegte ob sich noch irgendwer so weit bücken kann, dass er halbwegs artgerecht die Kugel aufsetzen kann. Aber hier zeigte sich, dass wir ein richtiger Turn- und Sportverein sind.  Alle setzten nämlich ihren Ehrgeiz darin ein, ein gerade proportionales Verhältnis zwischen Nahrungs- und Getränkeaufnahme und der Zahl der gefallenen Kegel herzustellen. Es überrascht daher nicht, dass mit der laufenden und nicht zu kleinlichen Zufuhr von Bier und ähnlichem die Kegelleistungen geradezu beängstigend wurden. Alles in allem: ein wunderschönes Fest, für das wir herzlich danken und die Bitte anschließen, auch beim kommenden Favoritner Jedermann Zehnkampf wieder helfen zu dürfen.

PT

 

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